ARCHIV ( 28.01.2016 )


 

Donnerstag, 6. April 2017, 19 Uhr

DGB-Haus Berlin
Wilhelm-Leuschner-Saal
Keithstraße 1/3
10787 Berlin

Veranstalter: Initiative Deutschlands unbeglichene Schuld(en), DGB Berlin-Brandenburg, Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung e. V., Buchladen Schwarze Risse und Metropol Verlag

In den derzeitigen Verhandlungen der Europäischen Zentralbank, der EU-Kommission und des Internationalen Währungsfonds mit Griechenland über die Fortsetzung des Schuldendienstes fordert vorrangig Deutschland weitere Maßnahmen, die anhaltend zu Verarmung und wirtschaftlicher Ruinierung führen. Die eigenen Schulden infolge von Krieg, Vernichtung und Besatzung in den Jahren 1941 bis 1944 sind dabei längst unter den Tisch gekehrt. Die heutigen Gläubiger- und Machtverhältnisse sind jedoch ohne die Geschichte nicht denkbar. Nach dem Krieg wurde alles getan, um die offenen Forderungen nach Reparationen und Entschädigungen zahlreicher Opfergruppen und Länder abzuwehren. So auch die von Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und für die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert.
Karl Heinz Roth und Hartmut Rübner analysieren in diesem Arbeits- und Dokumentenband die Kontexte, die strategischen Optionen und Taktiken des deutschen Vorgehens, die in der Ausklammerung der Reparationsfrage aus dem De-Facto-Friedensvertrag von 1990 („Zwei-plus-Vier-Vertrag“) kulminierten.

– Eintritt frei –

Karl Heinz Roth/Hartmut Rübner
Reparationsschuld
Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

ISBN: 978-3-86331-265-7, Hardcover
Preis: 29.90 €

 

Dienstag, 28. März 2017, 19 Uhr

Topographie des Terrors Auditorium
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Antisemitismus im Deutschschweizer Protestantismus 1870–1950:
Diskurse, Konjunkturen, Transformationen

Vortrag: Dr. des. Thomas Metzger, St. Gallen, Schweiz
Moderation: Prof. Dr. Werner Bergmann, Berlin

Die Schweiz zeichnet sich nicht nur durch ihre sprachliche, sondern auch durch ihre konfessionelle Vielfalt aus. In der deutschsprachigen Schweiz war der Protestantismus im Untersuchungszeitraum von 1870 bis 1950 in sich noch einmal durch mehrere kirchenpolitische Richtungen und theologische Strömungen geprägt. Signifikant war insbesondere eine Polarisierung zwischen protestantischem Konservatismus und Liberalismus.
In seinem Vortrag analysiert Thomas Metzger antisemitische Diskurse und Feindbilder der verschiedenen protestantischen Gruppierungen und untersucht deren Konjunkturen und Transformationen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die judenfeindlichen Positionen im Deutschschweizer Protestantismus werden auch im Vergleich zum Antisemitismus in Deutschland diskutiert. Insbesondere wird für die Zeit zwischen 1933 und 1945 nach dem Einfluss des Nationalsozialismus auf Akzentverschiebungen innerhalb der antisemitischen Argumentationen im Deutschschweizer Protestantismus sowie nach Reaktionen auf die nationalsozialistische Politik der Verfolgung und Vernichtung der Juden gefragt.

Thomas Metzger ist Dozent für Geschichte und Co-Leiter der Fachstelle „Demokratiebildung und Menschenrechte“ an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.

Werner Bergmann, Soziologe, war Professor für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin und verantwortlicher Leiter des Forschungskollegs „Antisemitismus in Europa“.

– Eintritt frei –

Thomas Metzger
Antisemitismus im Deutschschweizer Protestantismus 1870 bis 1950:
Diskurse, Konjunkturen, Transformationen

Reihe: Studien zum Antisemitismus in Europa, Band 12

ISBN: 978-3-86331-340-1
Preis: 24.00 Euro

 

Samstag, 25. März 2017, 18 Uhr

Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“
Kinosaal
Dittrichring 24
04109 Leipzig

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ und des Metropol Verlags

Während ihrer langjährigen Beschäftigung als Rundfunkautorin führte die Autorin Doris Liebermann zahlreiche Interviews mit DDR-Oppositionellen. Das umfangreiche Tonmaterial, das sie für Radiosendungen zusammentrug, wurde nie in vollem Umfang ausgestrahlt. In ihrem neuen Buch veröffentlicht Doris Liebermann die Langfassung einiger besonders aussagekräftiger Interviews bekannter DDR-Oppositioneller.

Im Gespräch mit der Autorin berichten Rainer Eppelmann, Stefan Brandt und Lilo Fuchs (angefragt) über das Leben im SED-Staat und die Überwachung durch die Staatssicherheit.

Doris Liebermann, *1953, Studium der Slawistik und Theologie, wurde 1977 nach Protest gegen Biermann-Ausbürgerung mit der Jenaer Gruppe um den Schriftsteller Jürgen Fuchs nach West-Berlin ausgebürgert, Arbeit als Autorin und Journalistin.

– Eintritt frei –

Doris Liebermann
Gespräche mit Oppositionellen

ISBN: 978-3-86331-318-0
Preis: 24.00 €

 

Freitag, 24. März 2017, 19 Uhr

Bahnhof Langendreer
Studio 108
Wallbaumweg 108
44894 Bochum

Vortrag und Diskussion

Veranstalter: Hellas Solidarität, Occupy und Bahnhof Langendreer
http://bahnhof-langendreer.de/reparationsschuld.html

Karl Heinz Roth, Hartmut Rübner
Reparationsschuld

Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

ISBN: 978-3-86331-265-7
Preis: 29.90 Euro

 

Mittwoch, 22. März 2017, 19 Uhr

Villa Ichon
Saal 5, 1. Stock
Goetheplatz 4
28203 Bremen

Moderation: Norbert Schepers, Politikwissenschaftler, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen, Sympáthia – deutsch-griechische Solidarität, Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und Attac Bremen

http://www.rosa-luxemburg.com/wp-content/uploads/2017/02/170322-Flyer-VA-Reparationsschuld.pdf

Karl Heinz Roth, Hartmut Rübner
Reparationsschuld

Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

ISBN: 978-3-86331-265-7
Preis: 29.90 Euro

 

Sonntag den 19. März 2017, 18 Uhr

Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln

SALONIKA – city of ghosts
Filmvorführung und Podiumsdiskussion

Thessaloniki, einst das Jerusalem des Balkans genannt und heutige Metropole Nordgriechenlands, ist Protagonistin der Kurzdokumentation „Salonika – A city with amnesia“. Längst vergessen sind die jüdischen Hafenarbeiter, die Tänze der Derwische und Rufe der Imame. Die Kurzdokumentation soll die Geschichte und den Einfluss der Muslime und Juden in Thessaloniki aufarbeiten, die das Leben der Stadt neben den Christen bis 1942 kulturell und gesellschaftlich prägten.

D/GR/ENG 2017, 12 Min, HD, Buch & Regie: Max Geilke und Mario Forth

Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit den Filmemachern Mario Forth und Max Geilke sowie Podiumsdiskussion mit der Historikerin Rena Molho (Der Holocaust der griechischen Juden, Dietz Verlag 2016) und dem Sozialwissenschaftler Dr. Karl Heinz Roth (Reparationsschuld. Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa, Metropol Verlag 2017).

Veranstalter: Eyedolon Pictureworks, in Kooperation mit ΠΟΠ-Initiativgruppe griechische Kultur, A und A Kulturstiftung, Stadt Köln – Referat für Popkultur und Filmkultur

Weitere Infos: Eyedolon Pictureworks, Michael Steinwand, Tel: 0221-220-64307125

Karl Heinz Roth, Hartmut Rübner
Reparationsschuld

Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

ISBN: 978-3-86331-265-7
Preis: 29.90 Euro

 

Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr

Kulturzentrum Pavillon
Kleiner Saal
Lister Meile 4
30161 Hannover

Reparationsschuld. Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa
Buchvorstellung und Gespräch mit Karl Heinz Roth

Veranstalter: Griechenland-Solidarität-Hannover, Projekt Moderner Sozialismus und ver.di-Bildungswerk
http://www.griechenland-solidaritaet-hannover.de/vorschau

Karl Heinz Roth, Hartmut Rübner
Reparationsschuld

Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

ISBN: 978-3-86331-265-7
Preis: 29.90 Euro

 

15. Februar 2017, 19 Uhr

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Kohnsteinweg 20
99734 Nordhausen

Buchvorstellung

Wolfgang Benz/Brigitte Mihok (Hrsg.)
„Juden unerwünscht“
Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust

ISBN: 978-3-86331-305-0
Preis: 19.00 Euro

 

14. Februar 2017, 19 Uhr

Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Erinnerungsort Topf & Söhne
Sorbenweg 7
99099 Erfurt

Moderation: Rebekka Schubert

Buchvorstellung

Wolfgang Benz/Brigitte Mihok (Hrsg.)
„Juden unerwünscht“
Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust

ISBN: 978-3-86331-305-0
Preis: 19.00 Euro

 

13. Februar 2017, 19 Uhr

Rathaus Gießen (Hermann-Levi-Saal)
Berliner Platz 1
35390 Gießen

Buchvorstellung und Lesung

Moderation: Heidrun Helwig (Gießener Anzeiger)

Gemeinschaftsveranstaltung des Vereins Criminalium e. V. und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der JLU Gießen

Ruth Barnett
Nationalität: Staatenlos
Die Geschichte der Selbstfindung eines Kindertransportkindes

Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 3

ISBN: 978-3-86331-309-8
Preis: 19.00 Euro

Als Vierjährige gelangte Ruth Barnett 1939 mit ihrem Bruder in einem Kindertransport nach Großbritannien. Der jüdische Vater entkam nach Shanghai, während die nicht-jüdische Mutter in Deutschland blieb. Erst zehn Jahre später sah Barnett ihre Eltern wieder.
Unter dem Titel „Person of No Nationality. A Story of Childhood Loss and Recovery“ erschienen Barnetts Erinnerungen an ihre Kindheit bereits 2009 in England. Anschaulich erzählt sie darin von ihrer schwierigen Existenz als heimat- und staatenloses Mädchen in der Fremde, von ihren Jahren in Heimen und Pflegefamilien. Nach dem Krieg wurde Ruth gegen ihren Willen nach Deutschland zu ihren Eltern zurückgeholt, durfte aber nach England zurückkehren als deutlich wurde, wie unwohl sie sich in Deutschland und bei ihren leiblichen Eltern, von denen sie sich völlig entfremdet hatte, fühlte. Deutschland besuchte sie von da an nur noch in den Ferien. Nach dem Studium heiratete Ruth ihren jüdischen Freund und konvertierte zum Judentum. Sie bekamen drei Kinder und 2008 feierten sie goldene Hochzeit. Ruth Barnett war 19 Jahre lang Lehrerin und 28 Jahre lang als Psychotherapeutin tätig. Bis heute erzählt sie ihre Geschichte häufig in Schulklassen und vor Studenten.
Anfang Dezember 2016 erschien das Buch nun auch erstmals in deutscher Übersetzung in der gemeinsamen Schriftenreihe der Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur „Studien und Materialen zur Holocaust- und Lagerliteratur“ unter dem Titel „Nationalität: Staatenlos. Die Geschichte der Selbstfindung eines Kindertransportkindes“ im Metropol-Verlag.

Seit Ursula Krechels Roman „Landgericht“ ist Barnetts Lebensgeschichte einer großen Leserschaft bekannt. Der Roman erzählt den Lebensweg der Familie des jüdischen Richters Richard Korinther – er war der Vater von Ruth Barnett. Mit Ruth Barnetts Bericht liegt nun die Geschichte auch aus der Sicht der Tochter vor. Das ZDF hat den preisgekrönten Roman von Ursula Krechel 2016 unter der Regie von Matthias Glasner verfilmt. Der Zweiteiler wurde Anfang Februar 2017 im ZDF ausgestrahlt.

 

9. Februar 2017, 19 Uhr

Logenhaus (Johannisloge „Zur unverbrüchlichen Einigkeit“)
Moorweidenstr. 36 
20146 Hamburg

Buchvorstellung 

Prof. Dr. Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München)
und Dr. Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
stellen die Neuerscheinung der Landeszentrale für politische Bildung vor:

Beate Meyer (Hrsg.)
Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)
Lodz. Chelmno. Minsk. Riga. Auschwitz. Theresienstadt

ISBN: 978-3-86331-314-2
Preis: 19.00 Euro

Noch immer ist weitgehend unbekannt, unter welchen Bedingungen die deutsch-jüdischen Deportierten in Ghettos und Lagern lebten, welche Stellung sie in der jeweiligen Häftlingsgesellschaft einnahmen und wie sie selbst ihre Situation reflektierten. Ausgewiesene Forscherinnen und Forscher gehen in ihren Beiträgen diesen Fragen für größere und bekanntere Ghettos und Lager nach, in die deutsche Jüdinnen und Juden ab Oktober 1941 deportiert wurden. Zudem geben Biografien (aus dem Projekt „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche) Einblick in die Lebensgeschichten der Betroffenen vor und während der nationalsozialistischen Verfolgung.

 

22. Januar 2017, 11 Uhr

Haus der Wannsee-Konferenz
 Am Großen Wannsee 56–58 
14109 Berlin

Buchvorstellung mit Mark Roseman, Otto Dov Kulka, Hans-Christian Jasch und Christoph Kreutzmüller

Hans-Christian Jasch/Christoph Kreutzmüller (Hrsg.)
Die Teilnehmer
Die Männer der Wannsee-Konferenz

ISBN: 978-3-86331-306-7
Preis: 24.00 Euro

Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine vorherige Anmeldung
unteroffice@ghwk.de bis 13.01.2017 erforderlich!

 

17. Januar 2017, 20 Uhr

Akademie der Künste
Pariser Platz 4 
10117 Berlin

Akademie-Dialog

Wolfgang Benz im Gespräch mit Jeanine Meerapfel
Wer nicht erinnert, wiederholt die Fehler.

Zum Auftakt der neuen Reihe der Akademie-Dialoge diskutieren der Historiker und Vorurteilsforscher Wolfgang Benz und die Filmemacherin und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel über Xenophobie und Feindbilder anhand des 2016 von Wolfgang Benz und Brigitte Mihok herausgegebenen Buches „Juden unerwünscht“. Erörtert werden die Abneigung gegen die Opfer des Genozids und die Gründe dafür sowie der Vergleich zur heutigen Angst vor Muslimen. Inwieweit kann man sagen, dass der Mangel an juristischer Aufarbeitung und die Unterlassungssünden der Vergangenheit zu neuen Feindbildern, neuen Ressentiments in Deutschland geführt haben?
Das Publikum ist eingeladen, sich nach einer Weile an dem Austausch zu beteiligen.

Wolfgang Benz/Brigitte Mihok (Hrsg.)
„Juden unerwünscht“
Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust

ISBN: 978-3-86331-305-0
Preis: 19.00 Euro

Eintritt: 5.00 Euro (ermäßigt: 3.00 Euro)
Kartenreservierung: Tel. (030) 200 57-1000, ticket@adk.de

 

16. Januar 2017, 20.00 Uhr

Stadtteilarchiv Eppendorf
Julius-Reincke-Stieg 13a
20251 Hamburg

Buchpräsentation, Filmausschnitte und Gespräch

Barbara Brix im Gespräch mit Oliver von Wrochem
Stadtteilarchiv Eppendorf/Kulturhaus Eppendorf in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme,
im Rahmen der Woche des Gedenkens in Hamburg-Nord

Der stellvertretende Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Oliver von Wrochem stellt an diesem Abend das Buch „Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie“ vor. Er spricht über den wissenschaftlichen Ertrag für die Täterforschung und die Motivation für die Nachkommen von NS-TäterInnen, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Es werden Ausschnitte aus dem Interview mit Barbara Brix gezeigt, in denen sie über ihre Auseinandersetzung mit NS-Täterschaft in der eigenen Familie und ihre Motivation, sich an dem Buch- und Filmprojekt zu beteiligen spricht.

Oliver von Wrochem (Hrsg.)
Nationalsozialistische Täterschaften
Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie

Reihe Neuengammer Kolloquien, Band 6

Unter Mitarbeit von Christine Eckel

ISBN: 978-3-86331-277-0
Preis: 24.00 Euro

 

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18 Uhr

Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin
Wilhelmstraße 44
10117 Berlin

Ravensbrück Rückblicke 2016
Bilder, Lesung, Musik. Benefizveranstaltung

Moderation: Dr. Jacqueline Boysen, Freie Journalistin, Berlin
Musikalische Begleitung: Ivana Bilej Brouková, Sopran Ursula Meyer, Klavier

Buchvorstellung

Johanna Kootz (Hrsg.)
Lidia Beccaria Rolfi/Anna Maria Bruzzone
Als Italienerin in Ravensbrück
Politische Gefangene berichten über ihre Deportation und ihre Haft im Konzentrationslager

ISBN: 978-3-86331-324-1
432 Seiten; 24.00 Euro

Die Spenden werden in diesem Jahr für die Restaurierung des Taschentuches von Milena Jesenská eingesetzt. Das Taschentuch wurde von Gefangenen in Ravensbrück angefertigt und ihr aus Anlass ihres 47. Geburtstages am 10. August 1943 übergeben.

 

Dienstag, 6. Dezember 2016, 19.00 Uhr

ANTISEMITISMUS IN EUROPA 1879–1945
Eine Vortragsreihe (Teil 2)

Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin-Kreuzberg

Antisemitismus in Deutschland und Italien im Vergleich
Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama (Stiftung Topographie des Terrors, Berlin)
Vortrag: Prof. Dr. Ulrich Wyrwa (ZfA, Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Werner Bergmann (ZfA, Berlin)

Eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Topographie des Terrors und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin (ZfA) in Verbindung mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Ulrich Wyrwa
Gesellschaftliche Konfliktfelder und die Entstehung des Antisemitismus
Das Deutsche Kaiserreich und das Liberale Italien im Vergleich

ISBN: 978-3-86331-273-2
448 Seiten; 24.00 Euro

 

Dienstag, 29. November 2016, 20 Uhr

Justus-Liebig-Universität Gießen (Biologischer Hörsaal, Haupteingang, 2. Stock)
Ludwigstraße 23
35390 Gießen

Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur laden
am 29. November 2016 um 20 Uhr zur Buchvorstellung und Diskussion „Gerüchte – Hetze – Hass. Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?“ mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, ein.
Moderieren wird den Abend Anika Binsch (Arbeitsstelle Holocaustliteratur).

Wolfgang Benz

Fremdenfeinde und Wutbürger
Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?

ISBN: 978-3-86331-301-2
300 Seiten; 19.00 Euro

 

Montag, 28. November 2016, 13 Uhr

The Wiener Library for the Study of the Holocaust and Genocide
29 Russell Square
London
WC1B 5DP

PhD and a Cup of Tea: Wiener Library Documents Section 532
The Committee to Collect Materials on the Destruction of Polish Jewry, 1939

 We’re delighted to welcome Ph.D. candidate, Miriam Schulz, to discuss her research on the Wiener Library’s
Documents Section 532 –– the archive of the as yet unknown, first Jewish historical committee documenting
the Holocaust in Eastern Europe.

Miriam Schulz
Der Beginn des Untergangs
Die Zerstörung der jüdischen Gemeinden in Polen und das Vermächtnis des Wilnaer Komitees

ISBN: 978-3-86331-312-8
308 Seiten; 22.00 Euro

 

Mittwoch, 23. November 2016, 13.30 Uhr

 NS-Dokumentationszentrum
Appellhofplatz 23-25
Köln-Innenstadt

Hürtgenwald – eine einzigartige Erinnerungslandschaft NS-DOK legt Dokumentation zur Geschichtspolitik in der Nordeifel vor 

Das NS-DOK legt mit dem dritten Band seiner Reihe „Veröffentlichungen“ im Metropol Verlag nun eine kritische Bestandsaufnahme vor, die sich deutlich von dem bis heute einseitigen und mythendurchsetzten Schrifttum der Region abhebt. Der reich illustrierte Band zeichnet die Geschichte der Erinnerungskonflikte nach, wägt das historische und touristische Potenzial der „Erinnerungslandschaft Hürtgenwald“ ab und gibt Hinweise zu ihrer Veränderung und Weiterentwicklung. Als Bestandsaufnahme und kritische Würdigung hat das Buch exemplarische Bedeutung auch für andere Regionen der Bundesrepublik, in denen die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg lebendig und umstritten ist.

Bei einer Pressekonferenz stehen Ihnen Dr. Karola Fings, stellvertretende Direktorin des NS-DOK,
und Frank Möller, Gesellschaft für interdisziplinäre Praxis e.V., als die Herausgeber des Bandes,
sowie der Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald, Axel Buch,
und Dr. Werner Jung, Direktor des NS-DOK, als Gesprächspartner zur Verfügung.

Karola Fings/Frank Möller (Hrsg.)
Hürtgenwald – Perspektiven der Erinnerung
Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 3
ISBN: 978-3-86331-317-3
239 Seiten, 134 Abbildungen,  22.00 Euro

 

Dienstag, 22. November 2016, Einlass ab 19 Uhr

Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Das Vermächtnis des Wilnaer Komitees. Die ersten Zeugnisse des Holocaust

Wolfgang Benz im Gespräch mit Miriam Schulz

Ende 1939 floh eine Gruppe jüdischer Schriftsteller und Journalisten aus dem besetzten Polen nach Wilna, um den Untergang der polnischen Juden für die Nachwelt zu dokumentieren. Im Ergebnis entstand die früheste Sammlung von Zeugnissen der Shoah. Ähnliche Archive wurden später in den Ghettos Bialystok, Kaunas und Litzmannstadt/Lodz angelegt, berühmt ist die von Emanuel Ringelblum begründete Sammlung in Warschau. Das Wilnaer Komitee, dessen Bedeutung für die Historiografie des Holocaust im Mittelpunkt des Abends steht, war lange vergessen. Die Berliner Historikerin Miriam Schulz, Autorin des neu erschienenen Buches „Der Beginn des Untergangs. Die Zerstörung der jüdischen Gemeinden in Polen und das Vermächtnis des Wilnaer Komitees“, stellt ihre diesbezüglichen Studien vor.

Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €

Miriam Schulz
Der Beginn des Untergangs
Die Zerstörung der jüdischen Gemeinden in Polen und das Vermächtnis des Wilnaer Komitees

ISBN: 978-3-86331-312-8
308 Seiten; 22.00 Euro

 

Donnerstag, 17. November 2016, 19 Uhr

Buchvorstellung

Stiftung Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Vorstellung des Buches:
Wolfgang Benz (Hrsg.):
„Gemeinschaftsfremde“
Zwangserziehung im Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und der DDR

 

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 18 Uhr

Buchvorstellung

Landeshaus des Landschaftsverbandes Rheinland Köln-Deutz
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln

Vorstellung des Buches: Uwe Kaminsky/Thomas Roth:
Verwaltungsdienst, Gesellschaftspolitik und Vergangenheitsbewältigung nach 1945
Udo Klausa, Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (1954–1975)

 

Mittwoch, 26. Oktober, 2016, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung

NS-Dokumentationszentrum München
Brienner Straße 34
80333 München

Eröffnung der Ausstellung
„Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern
1933–1945“

Begrüßung: Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Grußwort: Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Zur Ausstellung: Prof. Dr. Winfried Nerdinger, NS-Dokumentationszentrum München
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Metropol Verlag

Ausstellung 27. Oktober 2016 – 29. Januar 2017

 

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19 Uhr

Buchvorstellung

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23–25
50667 Köln

Oliver von Wrochem unter Mitarbeit von Christine Eckel (Hrsg.)
Nationalsozialistische Täterschaften
Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie

535 Seiten, 24,00 €, mit DVD (Film)Podiumsdiskussion: Nationalsozialistische Täterschaften.
Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte

Mit Oliver von Wrochem und Alexandra SenfftModeration Peter Pogany-WnendtEine Veranstaltung des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocausts, ehem. PAKH e.V., in Zusammenarbeit mit dem NS-DOK. Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00