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Dina Dor-Kasten

Versteckt unter der Erde

Die Überlebensgeschichte der Familie Kasten. Nach Erzählungen von Lina-Liba Kasten
16.00 

Im März 1942 flohen Jossel und Lina-Liba Kasten mit ihren beiden kleinen Kindern Schmulik und Dina aus dem Ghetto Rohatyn, das die Deutschen nach dem Überfall auf die Sowjetunion 1941 in dem ukrainischen Ort eingerichtet hatten. Die Familie versteckte sich zweieinhalb Jahre lang in einer eigenhändig gegrabenen Höhle im Wald. Mit einem beeindruckenden Willen zum Weiterleben überstand sie die Bedrohungen durch deutsche Nazis und ukrainische Kollaborateure. Im August 1944 befreiten sowjetische Soldaten sie aus dem Erdloch. 1948 emigrierte die Familie Kasten vom DP-Lager Wegscheid/Linz aus nach Israel. Die Überlebensgeschichte von Jossel und Lina-Liba Kasten und ihren Kindern gewährt einen Einblick in das Leben und die Geschichte der Juden im östlichen Galizien vor und während der Shoa.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2016 ISBN:
978-3-86331-299-2
200 Seiten

Lewyn_Versteckt in Berlin
Bert Lewyn, Bev Saltzman Lewyn

Versteckt in Berlin

Eine Geschichte von Flucht und Verfolgung 1942–1945
19.00 

Berlin 1943: Dagobert Lewin ist noch keine 20 Jahre alt, als er gemeinsam mit seiner frisch angetrauten Frau und deren Sohn in Berlin untertauchen muss, um der Deportation zu entgehen. Viele unbekannte „stille Helden“ helfen ihnen beim Überleben: ein Arbeitskollege aus der Fabrik, ein Alkoholiker aus Kreuzberg, ein blinder Kommunist, Zeugen Jehovas und ein katholisches Ehepaar aus Lübars. Kurz vor Kriegsende scheint dennoch alles umsonst ge-wesen zu sein: Die versteckte Familie wird festgenommen. Während Ilse Lewin mit ihrem Sohn nach Bergen-Belsen verschleppt wird, gelingt Dagobert das Unglaubliche: Er überlebt bei untergetauchten Freunden, direkt im Haus einer ehemaligen NSDAP-Dienststelle.

Dagobert Lewin, geb. 1923, lebt seit 1949 unter dem Namen Bert Lewyn in den USA.
Bev Saltzman Lewyn, vormalige Mitarbeiterin in der Nachrichtenredaktion von CNN, hat die Geschichte ihres Schwiegervaters Bert Lewyn gemeinsam mit ihm aufgeschrieben.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2009 ISBN:
978-3-940938-29-9
352 Seiten

Riffel_2007
Dennis Riffel

Unbesungene Helden

Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966
19.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 63

Im Jahr 1958 rief der damalige Westberliner Innensenator Joachim Lipschitz eine Initiative ins Leben, in deren Verlauf bis 1966 insgesamt 760 Menschen vom Berliner Senat geehrt und bei Bedürftigkeit finanziell unterstützt wurden, weil sie während der NS-Zeit Verfolgte, in den meisten Fällen Jüdinnen und Juden, unterstützt, versteckt und verpflegt hatten. Die Ehrungen waren die erste öffentliche Würdigung für diesen Personenkreis, der sonst in der Erinnerungskultur der Nachkriegszeit nicht vorkam.
Dennis Riffel untersucht das Zustandekommen, die administrative Umsetzung und die öffentliche Darstellung der Ehrungsinitiative „Unbesungene Helden“. Er zeigt, welche politischen Ziele mit dieser Initiative verbunden waren, nach welchen Kriterien über die Ehrungswürdigkeit entschieden wurde, welche Probleme sich dabei ergaben und wie die Initiative aus Sicht der Geehrten und Nichtgeehrten betrachtet wurde.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2007 ISBN:
978-3-938690-22-2
200 Seiten

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Doris Tausendfreund

Erzwungener Verrat

Jüdische „Greifer“ im Dienst der Gestapo 1943–1945
21.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 62

Im März 1943 gab es in Berlin etwa 5000 Juden, die sich der Deportation entzogen hatten und versteckt in der Stadt lebten. Die Geheime Staatspolizei beauftragte eine Anzahl von jüdischen Fahndern damit, diese „Illegalen” aufzuspüren und zu verhaften. Die Festgenommenen wurden in ein Sammellager gebracht und von dort aus nach Auschwitz deportiert.
Von den jüdischen Verfolgten wurden die von der Gestapo rekrutierten Mitarbeiter des „jüdischen Fahndungsdiensts” als „Greifer” bezeichnet. Auf der Basis langjähriger Forschungen beleuchtet Doris Tausendfreund diese Personengruppe und ihre Tätigkeit. Wer waren diese Fahnder? Weshalb willigten sie ein, andere Juden zu verraten? Und wie ist es zu erklären, dass sie in einzelnen Fällen Verfolgten halfen und ihnen das Leben retteten? Am Beispiel vieler umfassend recherchierter Biografien bietet die Autorin mögliche Antworten und Erklärungen.

Das Buch ist leider vergriffen und nur noch als E-Book lieferbar.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2006 ISBN:
978-3-938690-27-7
312 Seiten

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Ruth Cidor-Citroën

Vom Bauhaus nach Jerusalem

Stationen eines jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert
19.00 

Bibliothek der Erinnerung, Band 14

Ruth Vallentin-Citroën, 1906 in Berlin geboren, wächst in einem Elternhaus auf, das enge Kontakte zu deutschen Revolutionären, russischen Exilanten und bekannten Avantgardekünstlern unterhält. Zwischen 1919 und 1923 studiert sie am neu gegründeten Bauhaus in Weimar Teppichweberei. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem holländischen Juden Hans Citroën-Cidor, und der Tochter Dolly, entschließt sie sich nach Hitlers Machtübernahme, Deutschland zu verlassen. Sie leben in Ville d’Arvrey in der Nähe von Paris, wo ihr Sohn Vincent und ihre zweite Tochter Eliane zur Welt kommen. Als 1940 die deutsche Armee in Frankreich einmarschiert, wird die Familie erneut zur Flucht gezwungen. Sie mischen sich unter die französischen Massen, die in den Süden Frankreichs fliehen. Fast zwei Jahre lang halten sie sich in verschiedenen Dörfern der „freien Zone” versteckt, immer in der Angst vor Denunziation und Verhaftung. Als sie dieser im September 1942 in dem kleinen Wintersportort Le Sappey nur knapp entgehen, besorgt der katholische Dorfpriester ihnen gefälschte Ausweise und verhilft ihnen, zusammen mit Angehörigen einer Widerstandsbewegung, so zur Flucht über die Alpen in die Schweiz. Dabei verirren sie sich in den Bergen und landen auf einem Plateau, das nach allen Seiten hin steil mehrere hundert Meter tief von einem Abgrund umgeben ist. Schweizer Hirten, die ihre Rufe hören, seilen sich zu dem Plateau ab, können die Familie befreien und sie sicher über die Alpen führen. In Genf ankommend werden die Citroën-Cidors schließlich in ein Flüchtlingslager aufgenommen und überleben so den Krieg

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2004 ISBN:
978-3-936411-39-3
268 Seiten

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Guta Trokenheim

Überleben unter der Erde

Erinnerungen einer polnischen Jüdin
17.00 

Bibliothek der Erinnerung, Band 12

Vorwort von Mona Körte
Nachwort von Lili Szynowloga-Schop

Übersetzt aus dem Englischen von Bente Blasius

In ihren tagebuchartigen Aufzeichnungen “Wir werden niemals vergessen” beschreibt die polnische Jüdin Guta Trokenheim ihren täglichen Überlebenskampf in dem von den Deutschen besetzten Polen. Im Jahre 1942 entkam sie gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Lilli aus dem Warschauer Ghetto und musste sich – von Deutschen und Polen gleichermaßen verfolgt – immer neue Verstecke suchen. Dabei stand Guta ihr Cousin Isaak zur Seite, der durch die gemeinsame Zeit des Leidens einen besonderen Stellenwert für sie erlangte. Nahe Chenchin fanden die drei Unterschlupf bei einem alten Friedhofswärter, den sie “Großvater” nannten. Er versteckte sie gegen Bezahlung in einem Erdloch unter seinem Haus. Nach langer Zeit der Angst vor Entdeckung und des Hungers wurde Isaak während eines Ganges in die Stadt von polnischen Untergrundkämpfern ermordet. Nach der Befreiung durch die Rote Armee kehrte Guta mit ihrer Tochter nach Warschau zurück und wanderte schließlich nach Amerika aus.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2003 ISBN:
978-3-936411-31-7
172 Seiten