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Juliana Ströbele-Gregor

Transnationale Spurensuche in den Anden

Von geflüchteten Juden, „Altdeutschen“ und Nazis in Bolivien
22.00 

Als Tochter des ersten deutschen Botschafters nach dem Zweiten Weltkrieg kam Juliana Gregor 1952 als Neunjährige nach Bolivien. Die alteingesessene deutsche Kolonie war deutschnational eingestellt, viele ihrer Mitglieder waren überzeugte Nazis. In den 1930er-Jahren war Bolivien für die von den Nationalsozialisten verfolgten Juden zu einem begehrten Zufluchtsland geworden. Nach dem Krieg folgten ihnen NS-Täter, die sich der Strafverfolgung in Europa entziehen wollten, allen voran Klaus Barbie, der „Schlächter von Lyon“, sowie Nazis wie Hans Ertl, einst Kameramann von Leni Riefenstahl. Dessen Tochter Monika soll den Mörder von Che Guevara erschossen haben. Juliana Ströbele-Gregor lernte Menschen aus beiden Einwanderergruppen kennen. Sie setzt sich mit den Lebenswelten der aus völlig unterschiedlichen Gründen in die Anden Geflohenen und ihren wechselseitigen Beziehungen auseinander.

Rezension von Rainer Huhle, 27. August 2018, auf der Website des Nürnberger Menschenrechtszentrums

Rezension von Hans-Ulrich Dillmann, in: ila. Das lateinamerika-Magazin, Nr. 419, Oktober 2018

Rezension von Arno Widman, in: Frankfurter Rundschau, 19. Oktober 2018

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2018 ISBN:
978-3-86331-395-1
235 Seiten

Jurandot_Cover
Jerzy Jurandot

Die Liebe sucht eine Wohnung

Eine Komödie aus dem Warschauer Getto
16.00 

Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 4

Herausgegeben von Markus Roth und David Safier
Aus dem Polnischen von Danuta Strobel unter Mitarbeit von Markus Roth

Jerzy Jurandots Komödie Die Liebe sucht ein Zimmer, die im Warschauer Getto entstand und 1942 dort aufgeführt wurde, ist eine Liebeskomödie vor dem Hintergrund der Realität des Gettos – der Enge und des Hungers. Jurandot führt in flotten Dialogen, satirischen Liedern und mit manchen Verwicklungen dem Publikum eine letztlich perspektivlose Liebe und Heiterkeit vor.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2017 ISBN:
978-3-86331-333-3
159 Seiten