Suchergebnisse: „Hin zu einer Partnerschaft“


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Jehoschua Ahrens, Karl-Hermann Blickle, David Bollag, Johannes Heil (Hrsg.)

Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen

Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum
19.00 

»Wir möchten den Willen unseres Vaters im Himmel tun, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.« Mit diesen Worten beginnt die Erklärung von mehr als 50 orthodoxen Rabbinern vom 3. Dezember 2015, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Juden und Christen aufruft. Damit soll den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnet werden. Bedeutet die Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen? Zwei der Initiatoren und Mitverfasser des Textes erläutern Kontext, Entstehung und die Absicht der Erklärung. Weitere prominente jüdische, evangelische und katholische Autoren diskutieren Rezeption und Wirkungen der Erklärung und die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs. Mit Grußworten von Rabbiner Shlomo Riskin, Kurt Kardinal Koch, Präses a. D. Nikolaus Schneider und Rabbiner Shaul Friberg.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2017 ISBN:
978-3-86331-331-9
272 Seiten

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Helene Kleine

Lebensgeschichten oder: das Private ist politisch

19.00 

Herausgegeben im Auftrag der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Band 4

Anspruch und Ziel totalitärer Systeme ist es, Politik und Alltag, wenn nicht in eins zu setzen, dann doch so weit wie möglich zu synchronisieren und auf das politische bzw. ideologische Ziel hin auszurichten. Gleichwohl kann Politik die Sphäre des Privaten, der kleinen direkten Gemeinschaften von Partnerschaft, Familie und Freundschaften, aber auch die Gefühlslage und seelische Gestimmtheit des Einzelnen nicht in Gänze absorbieren. Sie bleibt, trotz Beschädigung und Einschränkung, der Zusammenhang, in dem der allumfassende Anspruch eines Systems für viele überhaupt nur ertragen werden kann. Fünf Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen von ihrem Leben hatten oder die Welt anders interpretierten als die SED, gerieten mit deren Staatsapparat in Konflikt. Sie leben und arbeiten in Berlin oder Brandenburg und wurden überwacht, von der Universität verwiesen oder aus politischen Gründen zu Haftstrafen verurteilt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2014 ISBN:
978-3-86331-207-7
175 Seiten