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Wolfgang Benz (Hrsg.)

Antisemitismus in der DDR

Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel
19.00 

Antisemitismus war in der DDR, die als antifaschistischer Staat begründet wurde, per se nicht artikulierbar und scheinbar auch nicht vorhanden. Als Element faschistischer Ideologie galt Antisemitismus als überwunden. Dagegen gehörte der politisch instrumentalisierte Antizionismus, der Israel als Feindstaat definierte, jahrelang zur Staatsdoktrin. Die Folgen des negativen Israelbildes sind bis heute spürbar. Vor dem Hintergrund einer neu auflebenden Fremdenfeindlichkeit ist es geboten, die Traditionen und Wirkungen judenfeindlicher Ressentiments in der DDR in den Blick zu nehmen. In zehn Beiträgen wird mit diesem Band ein Versuch dazu unternommen.

Beitrag von Wolfgang Benz: Antisemitismus war in der DDR offiziell tabu. Doch mit antizionistischer Propaganda wurden alte Verschwörungstheorien bedient. Das Erbe wirkt bis heute nach, in: Tagesspiegel vom 13. (online)/14. (print) Februar 2019

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2018 ISBN:
978-3-86331-436-1
275 Seiten

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Wolfgang Benz (Hrsg.)

Ein Kampf um Deutungshoheit

Politik, Opferinteressen und historische Forschung
19.00 

Als die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam im April 2012 unter Beteiligung hochrangiger Politiker eröffnet wurde, hatten die heftigen Auseinandersetzungen einen vorläufigen Höhepunkt erreicht: Ehemalige Häftlinge und Vertreter von Opferverbänden nannten das Haus ein KGB-Museum, das den Tätern huldige und die Opfer missachte. Sie protestierten massiv, lautstark und medienwirksam gegen die Ausstellung und die Gedenkstättenleitung.
Auseinandersetzungen um die „richtige“ Aufarbeitung der SBZ/DDR-Vergangenheit sind nicht neu. Kontroversen um Darstellung und Deutung von Leid und Verbrechen, um die Gewichtung von Nationalsozialismus und Kommunismus haben den Aufbau aller SBZ/DDR-Gedenkstätten begleitet. Die Hintergründe dieser Konflikte offenzulegen ist das Ziel des Bandes.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2013 ISBN:
978-3-86331-110-0
296 Seiten

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Wolfgang Benz

Auftrag Demokratie

Die Gründungsgeschichte der Bundesrepublik und die Entstehung der DDR 1945–1949
29.90 

Die Gründung der Bundesrepublik und der DDR in den Jahren 1945 bis 1949 ist von Mythen überwuchert, die Erinnerung an den Untergang der DDR verdeckt zunehmend die dramatische Entwicklung, aus der Bundesrepublik und DDR hervorgingen.
Demokratie in Deutschland zu gründen war Ziel der Alliierten und Auftrag an die Deutschen nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes. Während der Weststaat die Konturen einer parlamentarischen Demokratie annahm, entwickelte sich die Sowjetische Besatzungszone nach den Vorgaben aus Moskau zwangsläufig zum „antifaschistisch-demokratischen“ Gegenmodell.
Die große Studie des Historikers Wolfgang Benz beschreibt die Entstehungsbedingungen der beiden Staatsgründungen. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Neubaus im Rahmen alliierter und deutscher Politik. Ziel und Absicht ist es, durch die Darstellung historischer Ereignisse und Entwicklungen Mythen zu zerstören. Ein Standardwerk zur Vorgeschichte der beiden deutschen Staaten.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2009 ISBN:
978-3-940938-42-8
528 Seiten