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Kurt Eisner: Gefängnistagebuch

Kurt Eisner (1867–1919) war nicht nur erster Ministerpräsident des Freistaates Bayern, er war auch Journalist und Kritiker des Ersten Weltkrieges. Seine Schriften und Reden sowie die Organisation eines Massenstreiks in München im Januar 1918 führten zu seiner Verhaftung. Im Gefängnis, nicht wissend, ob seine Aufzeichnungen jemals Leser finden würden, rechnete er nicht nur mit den Militärs des Landes, sondern auch mit der Sozialdemokratie ab.

Das sogenannte Gefängnistagebuch zeigt die Vielschichtigkeit der Person Eisners. Vier Monate nach seiner Haftentlassung wird er im Februar 1919 ermordet.

Wolfgang Benz, Fremdenfeinde und Wutbürger

Wahlen stehen derzeit und künftig im Zeichen von Politikverachtung, artikuliert auf der Straße und im Internet von „Bürgern in Wut“ und von einer Bewegung, die mit antimodernen Parolen Stimmung macht. Die Erfolge rechter Demagogen verstören und machen ratlos. Argumente sind fruchtlos, weil Wutbürger nach anderen Regeln agieren als denen der Vernunft.  Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation. Sie sind von Feindbildern gesteuert und von Hass gegen „Fremde“ getrieben. Empörung allein hilft wenig. Wirksame Gegenstrategien können Politik und Gesellschaft nur entwickeln, wenn Inhalte und Formen rechter Diskurse offengelegt werden.

Raphael Ben Nescher, Götzen. Die Autobiografie von Adolf Eichmann

Als Adolf Eichmann 1960 vom israelischen Geheimdienst in Argentinien entführt, nach Israel gebracht und dort vor Gericht gestellt wird, gerät der Organisator der nationalsozialistischen Judenvernichtung erstmals ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Seine Rolle bei der Durchführung des Holocaust und der Prozess in Israel entfachen eine Diskussion über persönliche Verantwortung beim Völkermord. Eichmann trägt durch seinen Auftritt im Prozess zu diesen Debatten bei. In der Gefängniszelle verfasst er seine Memoiren „Götzen“, die hier zum ersten Mal ausführlich kommentiert herausgegeben werden. Eichmanns Manuskript ist ein umfassendes Täterzeugnis, in dem der millionenfache Mord unumwunden zugegeben, gerechtfertigt und beschrieben wird.

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Esther Sattig

Das Zigeunerlager Ravensburg Ummenwinkel

Die Verfolgung der oberschwäbischen Sinti
24.00 
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Das Zigeunerlager Ravensburg Ummenwinkel

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Wolfgang Benz, Brigitte Mihok (Hrsg.)

„Juden unerwünscht“

Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust
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Wolfgang Benz, Brigitte Mihok (Hrsg.)

„Juden unerwünscht“

Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust
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Svetlana Burmistr

Die „Minsker Zeitung“

Selbst- und Fremdbilder in der nationalsozialistischen Besatzungspresse
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Svetlana Burmistr

Die „Minsker Zeitung“

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Swen Steinberg

„Karl Herschowitz kehrt heim“

Der Schriftsteller-Journalist Edgar Hahnewald zwischen sächsischer Identität und der Heimat im Exil. Mit einer kritischen Edition
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Swen Steinberg

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Hannes Heer, Jürgen Kesting, Peter Schmidt

Die Bayreuther Festspiele und die „Juden“ 1876 bis 1945

Eine Ausstellung von Hannes Heer, Jürgen Kesting und Peter Schmidt
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Wolfgang Benz

Fremdenfeinde und Wutbürger

Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?
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Rüdiger Zimmermann

Vordenker und Strategen

Die Gewerkschaftspresse im grafischen Gewerbe und ihre Redakteure seit 1863
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Klaus Voigt

Villa Emma

Jüdische Kinder auf der Flucht 1940–1945
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Andreas Stirn, Sebastian Stude

„Und wir haben ja auch diesen Staat überdauert …“

Die evangelische Kirche in der Prignitz zwischen 1971 und 1989/90
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„Und wir haben ja auch diesen Staat überdauert …“

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Monika Schmidt

Übergriffe auf verwaiste jüdische Gräber

Friedhofsschändungen in der SBZ und der DDR
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Gerd Kühling

Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen in Berlin

Verfolgte des Dritten Reiches und geschichtspolitisches Engagement im Kalten Krieg 1945–1979
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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2016/II
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