Zygmunt Klukowski, Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944

Zygmunt Klukowski, polnischer Arzt, Historiker und Sammler, schrieb während des Zweiten Weltkrieges fast täglich in seinem Tagebuch detailliert über die Ereignisse in Szczebrzeszyn und der Region Zamość. Mit diesen einzigartigen Aufzeichnungen wollte er Zeugnis ablegen über die „unerhörte Geschichte“ eines Gebiets, das Heinrich Himmler zum ersten deutschen Siedlungsgebiet und somit zum bevölkerungspolitischen Laboratorium für den „Generalplan Ost“ erklärt hatte – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Mit der vorliegenden Fassung erscheint zum ersten Mal eine deutsche Übersetzung.

Jüdische Geschichte & Kultur – das neue Magazin des Simon-Dubnow-Instituts

Das Magazin eröffnet Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebenswelten von der Moderne bis zur Gegenwart. Jede Ausgabe widmet sich einem Themenschwerpunkt, der aktuelle Fragen aufgreift, grundlegende Zusammenhänge darstellt und konträre Perspektiven diskutiert. Weitere Aspekte des Gegenstandes werden in den Rubriken Position, Kritik und Archiv behandelt. Die erste Ausgabe stellt die Russische Doppelrevolution im Februar und Oktober 1917 und die Folgen dieses Schlüsselereignisses in der modernen jüdischen Geschichte ins Zentrum. Jüdische Geschichte & Kultur erscheint einmal jährlich, Preis 14,00 €.

Philipp Dinkelaker, Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42 

Die Berliner Gestapo richtete im Oktober 1941 in der damals zweitgrößten Synagoge Berlins das Sammellager Levetzowstraße ein. Es diente dem NS-Regime bis Herbst 1942 als temporärer Haftort zur Vorbereitung der Deportation von ca. 20 000 antisemitisch verfolgten Menschen in Ghettos und KZ. Die Studie schildert die Abläufe im Lager, die Leiden der Opfer, ihre Widerstandsstrategien, aber auch die Handlungsräume und Motivationen der Täter. Ein besonderes Augenmerk gilt der Beschreibung und Analyse der Wahrnehmbarkeit der Vorgänge um das Sammellager sowie der Rolle der Berliner Bevölkerung. Das Schlusskapitel befasst sich mit der Nachkriegsgeschichte des Ortes und der gescheiterten justiziellen Aufarbeitung.

Björn Weigel, Vom deutschen zum „arischen“ Theater

Berlin hatte bis 1933 mit Abstand die meisten privatwirtschaftlich geführten Theater Deutschlands. Viele der bedeutendsten Bühnenleiter waren Juden, doch schon im Sommer 1933 amtierte kein einziger mehr. Die Studie geht der Frage nach, wie die Nationalsozialisten die Theaterleiter aus den Häusern verdrängten, ohne an den privatwirtschaftlichen Unternehmensstrukturen zu rütteln.
Die Betrachtung der wirtschaftlichen und politischen Hintergründe zeigt auch, wie der Primat ideologischer Zielsetzungen des NS-Regimes mit wirtschaftlichen Interessen in Einklang gebracht werden konnte, um aus deutschen Renommier-Bühnen ein „arisches“ Theater zu schaffen.

Peter Jahn / Florian Wieler / Daniel Ziemer (Hrsg.) Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939–1945

Herausgegeben im Auftrag der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik

Das Schicksal der in der NS-Ideologie als „rassisch minderwertig“ diffamierten „Slawen“, die dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg zum Opfer fielen, wird im kollektiven Gedächtnis der Deutschen bis heute nur am Rande wahrgenommen. Sieben Beiträge ausgewiesener Historiker und ein Dokumentenanhang informieren über diesen Komplex nationalsozialistischer Verbrechen, über die Millionen Opfer und über die jahrzehntelang verweigerte Erinnerung in der deutschen Öffentlichkeit.

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 12 (2017)
13.00 

Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 12 (2017)
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Moisej Beniaminowitsch Temkin

Am Rande des Lebens

Erinnerungen eines Häftlings der nationalsozialistischen Konzentrationslager
19.00 
Moisej Beniaminowitsch Temkin

Am Rande des Lebens

Erinnerungen eines Häftlings der nationalsozialistischen Konzentrationslager
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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 26 (2017)

21.00 
Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 26 (2017)

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Bernhard Sauer

In Heydrichs Auftrag: Kurt Gildisch und der Mord an Erich Klausner während des „Röhm-Putsches“

16.00 
Bernhard Sauer

In Heydrichs Auftrag: Kurt Gildisch und der Mord an Erich Klausner während des „Röhm-Putsches“

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Silke Fehlemann, Frank Sparing

Gestörte Kindheiten

Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen in psychiatrischen Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland (1945–1975)
19.00 
Silke Fehlemann, Frank Sparing

Gestörte Kindheiten

Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen in psychiatrischen Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland (1945–1975)
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Zygmunt Klukowski

Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944

29.90 
Zygmunt Klukowski

Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944

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Winfried Nerdinger (Hrsg.)

Nie wieder. Schon wieder. Immer noch.

Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945
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Winfried Nerdinger (Hrsg.)

Nie wieder. Schon wieder. Immer noch.

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Jüdisches Magazin. Dubnow Schmall 2

Jüdische Geschichte & Kultur – Magazin des Dubnow-Instituts

14.00 

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Fabian Wendler

NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre

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Fabian Wendler

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

„Das deutsche Volk und die Politik“

Hugo Preuß und der Streit um „Sonderwege“
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Raimo Alsen, Angelika Königseder (Hrsg.)

Das KZ im Dorf

Geschichte und Nachgeschichte des Außenlagers Ladelund
19.00 
Raimo Alsen, Angelika Königseder (Hrsg.)

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 11 (2017)
13.00 

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65. Jg., Heft 11 (2017)
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