Kontroverse über die Reparationsfrage auf dem Portal von H-Soz-Kult

Stellungnahme von Karl Heinz Roth und Hartmut Rübner:

Am 11. September 2017 veröffentlichte Jürgen Lillteicher auf der Mailingliste von H-Soz-Kult eine Besprechung des Buches zur Reparationsfrage nach dem Zweiten Weltkrieg (Reparationsschuld. Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa, Metropol Verlag 2017). Dabei arbeitete er mit Behauptungen, deren Ziel offensichtlich darin bestand, uns wissenschaftlich zu diskreditieren und das Reparationsthema aus dem öffentlichen Diskurs auszugrenzen. Mehr

Mario Wenzel, Arbeitszwang und Judenmord

Arbeitslager für Juden waren ein Spezifikum der NS-Besatzungsherrschaft in Osteuropa. Schätzungsweise 900 bis 1000 Lager dieses Typus sind zwischen 1939 und 1944 allein in den okkupierten polnischen und sowjetischen Gebieten errichtet worden. In seiner Studie konzentriert sich Mario Wenzel auf den südwestlichen Distrikt Krakau des Generalgouvernements – eine Region, die von der Holocaustforschung bisher wenig Beachtung gefunden hat. Der Autor zeigt, dass die Arbeitslager für Juden integraler Bestandteil der gesamten Judenverfolgung im besetzten Polen waren, sowohl in der Phase der „Judenpolitik“ bis Anfang 1942 als auch in der Phase der physischen Vernichtung. Die sich verändernde Verfolgungspraxis spiegelte sich in den Unterstellungsverhältnissen und im äußeren Aufbau der Lager, in den Arbeits- und Lebensbedingungen der Insassen, den Einfluss- und Betreuungsmöglichkeiten jüdischer Institutionen und in der Funktion der Lager.

Peter Jahn / Florian Wieler / Daniel Ziemer (Hrsg.) Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939–1945

Herausgegeben im Auftrag der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik

Das Schicksal der in der NS-Ideologie als „rassisch minderwertig“ diffamierten „Slawen“, die dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg zum Opfer fielen, wird im kollektiven Gedächtnis der Deutschen bis heute nur am Rande wahrgenommen. Sieben Beiträge ausgewiesener Historiker und ein Dokumentenanhang informieren über diesen Komplex nationalsozialistischer Verbrechen, über die Millionen Opfer und über die jahrzehntelang verweigerte Erinnerung in der deutschen Öffentlichkeit.

Matthias Grünzig, Für Deutschtum und Vaterland. Die Potsdamer Garnisonkirche im 20. Jahrhundert

Kaum ein Gebäude in Deutschland ist so umstritten wie die Potsdamer Garnisonkirche. Hintergrund ist ihre politische Geschichte im 20. Jahrhundert, die seit Jahren kontrovers diskutiert wird. Für die einen war sie eine „Nazi-Kirche“, für die anderen lediglich von der NSDAP missbraucht worden. Matthias Grünzig stellt die Fakten hinter den Legenden dar. Anhand unveröffentlichter Archivdokumente zeichnet er erstmals umfassend die Geschichte der Garnisonkirche im 20. Jahrhundert nach: ihre Nutzung durch rechtsextreme Organisationen in der Weimarer Republik, die Hintergründe des „Tages von Potsdam“ und die Bedeutung der Kirche für die Nationalsozialisten. Sein besonderes Augenmerk gilt den Geschehnissen rund um den Abriss der Kirchenruine 1968. Es entsteht ein fundiertes Bild dieses bedeutsamen politischen Symbolbaus.

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Philipp Dinkelaker

Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42

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Philipp Dinkelaker

Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 10 (2017)
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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 10 (2017)
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Bjoern Weigel

Vom deutschen zum „arischen“ Theater

Die Verdrängung jüdischer Theaterunternehmer in Berlin in der NS-Zeit
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Bjoern Weigel

Vom deutschen zum „arischen“ Theater

Die Verdrängung jüdischer Theaterunternehmer in Berlin in der NS-Zeit
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Anne-Kathrin Steinmetz

Landeskultur, Stadtökologie und Umweltschutz

Die Bedeutung von Natur und Umwelt 1970 bis 1989. Eine deutsch-deutsche Betrachtung
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Anne-Kathrin Steinmetz

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Maria Borowski

Parallelwelten: Lesbisch-schwules Leben in der frühen DDR

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Maria Borowski

Parallelwelten: Lesbisch-schwules Leben in der frühen DDR

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Mario Wenzel

Arbeitszwang und Judenmord

Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau des Generalgouvernements 1939–1944
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Mario Wenzel

Arbeitszwang und Judenmord

Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau des Generalgouvernements 1939–1944
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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 9 (2017)
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65. Jg., Heft 9 (2017)
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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2017/III
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Peter Jahn, Florian Wieler, Daniel Ziemer (Hrsg.)

Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939–1945

Ereignisse und Erinnerung
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Klaus Bästlein (Hrsg.)

Martin Gutzeit. Ein deutscher Revolutionär

Die Umwälzung in der DDR 1989/90
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Occupation – Annihilation – Forced Labour

Papers from the 20th Workshop on the History and Memory of National Socialist Concentration Camps
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Anna von Arnim-Rosenthal, Jens Hüttmann (Hrsg.)

Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR

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