Jüdische Geschichte & Kultur – Magazin des Dubnow-Instituts. Museum

Das Magazin eröffnet Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebenswelten von der Moderne bis zur Gegenwart. Jede Ausgabe widmet sich einem Themenschwerpunkt, der aktuelle Fragen aufgreift, grundlegende Zusammenhänge darstellt und konträre Perspektiven diskutiert. Weitere Aspekte des Gegenstandes werden in den Rubriken Position, Kritik und Archiv behandelt.
Die zweite Ausgabe geht der Entstehung und jüngsten Konjunktur Jüdischer Museen nach – in Deutschland, Europa und über die Grenzen des Kontinents hinaus. In den ständigen Rubriken Position, Kritik und Archiv werden unter anderem zwei Jubiläen aufgegriffen, die in diesem Jahr begangen werden: der 200. Geburtstag von Karl Marx und das ikonische Jahr 1968.

 

 

 

 

Detlef Lehnert (Hrsg.), Revolution 1918/19 in Norddeutschland

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG
Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 13

Zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 nimmt dieser Band deren Ursprungsregion Norddeutschland in den Blick. Auch wenn sich zunächst die Matrosen in Wilhelmshaven gegen den Krieg auflehnten, sprang von der viel größeren Marine- und Industriestadt Kiel der Funke in den weiteren politischen Aktionsradius über. Die freien Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck werden für die Umbruchperiode vom Oktober 1918 bis März 1919 mit einem Schwerpunkt auf intensive Auswertung der materialreichen und meinungsfreudigen Tagespresse untersucht. Das Gesamtbild wird durch Einbeziehung von Rostock und Lüneburg komplettiert. Als historischer Leitfaden der Studien zu den sechs betrachteten Städten kristallisiert sich u. a. Sozialprotest und Demokratiegründung in bewegten Zeiten heraus.

 

 

Winfried Nerdinger, Erinnerung gegründet auf Wissen / Remembrance Based on Knowledge. Das NS-Dokumentationszentrum München

Mit dem NS-Dokumentationszentrum München wurde 70 Jahre nach der Besetzung Münchens und der Befreiung vom Nationalsozialismus ein Ort der Aufklärung und des „hellen Bewusstseins“ (Adorno) für Geschichte geschaffen. Dort, wo einst das „Braune Haus“, die Parteizentrale der NSDAP, stand, geht es heute um die rationale Auseinandersetzung mit den Tätern. Wissen soll so vermittelt werden, dass historische Zusammenhänge verstanden, kritisch reflektiert und dauerhaft erinnert werden können. Mit dieser Publikation des Gründungsdirektors Prof. Dr. Winfried Nerdinger wird die Konzeption der Ausstellung des Dokumentationszentrums in einem exemplarischen Rundgang erläutert und sichtbar gemacht.

 

 

 

 

Aleksandr Petscherski, Bericht über den Aufstand in Sobibor

Am 14. Oktober 1943 wagten jüdische Häftlinge des Vernichtungslagers Sobibor, angeführt von Aleksandr Petscherski, den Aufstand: Mit Äxten und Messern bewaffnet, griffen sie ihre Bewacher an und riskierten den Ausbruch. Etwa 300 Gefangenen gelang zunächst die Flucht, aber nur 200 erreichten den nahe gelegenen Wald. Die Erinnerungen von Aleksandr Petscherski sind ein seltenes Zeugnis über Rebellion und Widerstand im Nationalsozialismus.

 

 

 

Steffen Hänschen, Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust

Die große Mehrheit der Juden, die Ende 1941 noch auf dem Gebiet des Deutschen Reichs lebten, wurde 1942 „nach Osten“ deportiert und ermordet. Auch aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, der Slowakei und Luxemburg verschleppten die Nationalsozialisten weite Teile der jüdischen Bevölkerung in die Ghettos und Lager im besetzten Polen. Ein Hauptziel war der Distrikt Lublin im Generalgouvernement, wo die Deportierten nicht sofort getötet, sondern auf Durchgangsghettos verteilt wurden. Das größte war Izbica. Im März 1942 begannen die „Aussiedlungen“ aus Izbica in die Vernichtungslager, im November 1942 erklärten die Deutschen den Ort für „judenrein“. Im Zentrum der Studie stehen die Deportationen nach Izbica, das Geschehen am Ort sowie die Nachkriegsverfahren gegen deutsche Täter und polnische Kollaborateure.

 

 

 

 

Zygmunt Klukowski, Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944

Zygmunt Klukowski, polnischer Arzt, Historiker und Sammler, schrieb während des Zweiten Weltkrieges fast täglich in seinem Tagebuch detailliert über die Ereignisse in Szczebrzeszyn und der Region Zamość. Mit diesen einzigartigen Aufzeichnungen wollte er Zeugnis ablegen über die „unerhörte Geschichte“ eines Gebiets, das Heinrich Himmler zum ersten deutschen Siedlungsgebiet und somit zum bevölkerungspolitischen Laboratorium für den „Generalplan Ost“ erklärt hatte – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Mit der vorliegenden Fassung erscheint zum ersten Mal eine deutsche Übersetzung.

 

 

 

 

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Verena Kücking

„Das gemeinsame Band“

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Verschwörungen

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Angezeigt von Mama

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Die Geschichte der „Polenaktion“
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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

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Dogmatische Körper – Perfide Schönheitsdiktate

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Revolution 1918/19 in Norddeutschland

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Zwangsarbeit in München

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