Ruth Barnett, Nationalität: Staatenlos

Die Verfilmung des preisgekrönten Romans „Landgericht“ von Ursula Krechel erzählt von einem jüdischen Richter und dessen Frau, die Exil und Verfolgung in der Nazizeit überlebt haben und nach Kriegsende in Westdeutschland einen Neuanfang wagen. Buch und Film liegt die Geschichte der Familie des Richters Dr. Robert Michaelis („Richard Kornitzer“) zugrunde. Seine Tochter entkam als kleines Mädchen mit einem Kindertransport nach England. Jetzt sind die Erinnerungen von Ruth Barnett auf Deutsch erschienen.

Das ZDF sendet den Zweiteiler „Landgericht – Geschichte einer Familie“ am Montag, 30. Januar und Mittwoch, 1. Februar 2017, jeweils 20.15 Uhr. Im Anschluss an Teil 1 zeigt das ZDF eine Dokumentation.

Winfried Nerdinger (Hrsg.), Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945

Publikation zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München, 27. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

Seit Jahrhunderten bestimmen Stereotype und Ressentiments den Blick der Mehrheitsgesellschaft auf die Volksgruppe der Sinti und Roma. Mit Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 verstärkten sich Ausgrenzung und Repressionen. Im Nationalsozialismus setzte eine staatlich organisierte Verfolgung ein, die in den rassenideologisch motivierten Völkermord an den Sinti und Roma mündete. Nach 1945 mussten die wenigen Überlebenden oft jahrzehntelang um Anerkennung als rassistisch Verfolgte und um Entschädigung für das erlittene Unrecht kämpfen. Noch heute ist die Minderheit mit Vorurteilen konfrontiert.
Der Katalog enthält Fachaufsätze sowie die Texte und Bilder der Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums München und verweist erstmals umfassend auf die Münchner Opfer.

Ältere Titel aus unserem Verlagsprogramm, die auf dieser Homepage nicht verzeichnet sind, finden Sie unter
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Hans-Christian Jasch/Christoph Kreutzmüller (Hrsg.), Die Teilnehmer. Die Männer der Wannsee-Konferenz

Erstmals vermitteln biografische, quellenbasierte Porträts ein tiefen- und trennscharfes Bild aller 15 Teilnehmer der später so genannten Wannsee-Konferenz – jener „Besprechung mit anschließendem Frühstück“, auf der hohe Repräsentanten
des NS-Regimes die Planung, Organisation und Umsetzung der Ermordung der europäischen Juden erörterten. Dabei beschränken sich die Autorinnen und Autoren nicht auf die Erforschung des jeweiligen Anteils der Konferenzteilnehmer an der Durchführung der „Endlösung“. Sie verfolgen die Lebensläufe der Protagonisten – leitende Vertreter aus Ministerien und Sicherheitsbehörden –
vom Anfang ihrer politischen Tätigkeit in den Jahren unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und in der Formierungsphase
der NS-Bewegung über ihre Karrieren im „Dritten Reich“ bis in die Nachkriegszeit.

Peter Klein, Die „Wannsee-Konferenz“ am 20. Januar 1942

Am 20. Januar 1942 fand in einer Villa am Wannsee eine anderthalbstündige Besprechung statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Organisation der „Endlösung der Judenfrage“. Tatsächlich ging es um ein Deportations- und Massenmordprojekt mit gewaltigen Dimensionen, über das Vertreter der Sicherheitsbehörden und der Ministerien des „Dritten Reiches“ miteinander berieten.
Der Historiker Peter Klein, ein profunder Kenner der Materie, gibt einen dichten Überblick über die Entwicklung, die zu dieser Konferenz führte, sowie zu den Inhalten, die dort erörtert wurden. Er zeigt, welche Bedeutung dieser Abstimmungsbesprechung zukommt und wie ihre Nachgeschichte verlief. Faksimiles von Schlüsseldokumenten zur „Wannsee-Konferenz“ – darunter das Ergebnisprotokoll – ermöglichen es, das Geschehen aus den Akten beteiligter Behörden zu rekonstruieren und den spezifischen Charakter dieses millionenfachen Verwaltungsmordes zu erfassen.

 

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Peter Klein

Die „Wannsee-Konferenz“ am 20. Januar 1942

Eine Einführung
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Peter Klein

Die „Wannsee-Konferenz“ am 20. Januar 1942

Eine Einführung
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Hans-Christian Jasch, Christoph Kreutzmüller (Hrsg.)

Die Teilnehmer

Die Männer der Wannsee-Konferenz
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Hans-Christian Jasch, Christoph Kreutzmüller (Hrsg.)

Die Teilnehmer

Die Männer der Wannsee-Konferenz
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Konzentrationslager_heft_2_Cover
Insa Eschebach, Gabriele Hammermann, Thomas Rahe (Hrsg.)

Repatriierung

16.00 
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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 25 (2016)

21.00 
Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 25 (2016)

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Lidia Beccaria Rolfi, Anna Maria Bruzzone

Als Italienerin in Ravensbrück

Politische Gefangene berichten über ihre Deportation und ihre Haft im Frauen-Konzentrationslager
24.00 
Lidia Beccaria Rolfi, Anna Maria Bruzzone

Als Italienerin in Ravensbrück

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Katharina Hochmuth (Hrsg.)

Krieg der Welten. Zur Geschichte des Kalten Krieges

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Katharina Hochmuth (Hrsg.)

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Beate Meyer (Hrsg.)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

Lodz. Chelmno. Minsk. Riga. Auschwitz. Theresienstadt
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Beate Meyer (Hrsg.)

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Lodz. Chelmno. Minsk. Riga. Auschwitz. Theresienstadt
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Ruth Barnett

Nationalität: Staatenlos

Die Geschichte der Selbstfindung eines Kindertransportkindes
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Nationalität: Staatenlos

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Marcel Tuchman

Nie vergessen

Meine Geschichten vom Überleben und darüber hinaus
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Frieder Boehne, Bernhard Bremberger, Matthias Heisig (Hrsg.)

„Da müsst ihr euch mal drum kümmern“ – Werner Gutsche (1923–2012) und Neukölln

Spuren, Erinnerungen, Anregungen
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Doris Liebermann

Gespräche mit Oppositionellen

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Roland Reichen

Heinrich Manns Romane zwischen Anti- und Philosemitismus

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